Warum High Heels mehr sind als Schuhe – und was sie mit deiner Ausstrahlung machen
- Coco von Sanders

- 18. Dez. 2025
- 5 Min. Lesezeit

High Heels sind mehr als Mode.
Sie sind Haltung. Präsenz. Und eine leise, aber kraftvolle Form von Sichtbarkeit.
Die Kunst, gesehen zu werden – ohne laut zu sein
Ich liebe High Heels.
Du auch?
Und trotzdem standen meine schönsten, aufregendsten Schuhe jahrelang unberührt im Schrank.
Staub auf dem Lack. Erinnerungen an besondere Abende. An dieses Gefühl von Eleganz, Selbstbewusstsein und weiblicher Stärke.
Stattdessen: Sneakers.
Bequem. Praktisch. Alltagstauglich.
Ist es dir auch so ergangen?
Daran ist nichts falsch – aber es ist auch nicht alles. Es fehlte das Besondere - findest du nicht!?
Denn mit den High Heels verschwanden irgendwann auch die Wow-Kleider aus meinem Leben.
Diese Kleider, die nicht einfach „nett“ sind –
sondern Wow.
Die nicht nach Komfort rufen, sondern nach Ausstrahlung, Selbstbewusstsein und ein bisschen Mut.
Sneakers können viel.
Aber sie können kein Wow.
Warum so viele Frauen ihre High Heels nicht mehr tragen
Diese Sätze höre ich ständig:
„Ich würde ja gern wieder High Heels tragen … aber ich kann einfach nicht mehr darauf laufen.“
„Ich finde High Heels wunderschön – aber sie sind mir zu unbequem.“
„Dafür bin ich doch zu alt.“
Und dann kommt die entscheidende Frage:
Hast du das Laufen auf High Heels wirklich verlernt?
Die ehrliche Antwort lautet: Nein.
Aber dein Körper hat sich deiner Komfortzone angepasst.
Wenn wir über Jahre hinweg fast nur flache Schuhe tragen, verändert sich unser Körper – ganz automatisch:
unsere Haltung
unsere Statik
unsere Beweglichkeit
unser Gangbild
unsere Ausstrahlung
High Heels fordern den Körper anders als Sneakers oder flache Schuhe.
Sehnen, Bänder, Muskeln – alles arbeitet in einer anderen Spannung und Dynamik.
Fehlt dieser Reiz über lange Zeit, reagiert der Körper logisch:
Er baut diese Fähigkeit ab.
Das ist kein Versagen.
Das ist Biologie.
Warum es mit zunehmendem Alter schwieriger wird – und warum das nichts Endgültiges ist
Ab etwa 30 Jahren passiert etwas Entscheidendes:
die natürliche Beweglichkeit nimmt ab
Muskelmasse reduziert sich langsam
Hüfte und Sprunggelenke werden steifer
wir verlieren an Kraft und Haltung
Das Ergebnis spüren viele Frauen deutlich:
Schmerzen in Hüfte, Knien oder Rücken
Unsicherheit auf Absätzen
fehlende Eleganz im Gang
ein diffuses Gefühl von „Ich fühle mich nicht wohl“
Viele ziehen daraus diesen Schluss:
„High Heels sind nichts mehr für mich.“
Und genau hier sage ich: Nein.
Nicht dein Alter ist das Problem.
Sondern fehlende Mobilität, fehlende Technik und fehlende bewusste Haltung.
Und das lässt sich verändern – in jedem Alter.
High Heels sind kein Schuh – sie sind ein Gefühl
Was macht High Heels wirklich besonders?
Nicht die Absatzhöhe.
Nicht die Marke.
Nicht einmal das Outfit.
Es ist die Haltung dahinter.
High Heels verändern:
wie du stehst
wie du gehst
wie du wahrgenommen wirst
wie du dich selbst fühlst
Sie schenken dir:
Präsenz
Klarheit
feminine Ausstrahlung
Sinnlichkeit ohne Worte
High Heels sind kein Kostüm.
Sie sind eine innere Entscheidung.
Eine Entscheidung für Sichtbarkeit.
Für Eleganz.
Für dein Strahlen.

High Heels im Business – warum Ausstrahlung keine Nebensache ist
Gerade im beruflichen Kontext wird die Wirkung des eigenen Auftritts oft unterschätzt.
Dabei zeigt die Wahrnehmungspsychologie klar:
Der erste Eindruck entsteht in Sekunden – lange bevor wir sprechen.
High Heels können, richtig getragen, genau das verstärken:
Souveränität
Klarheit
Führungsenergie
weibliche Präsenz
Nicht laut.
Nicht aufgesetzt.
Sondern selbstverständlich.
Eleganz ist keine Spielerei.
Sie ist nonverbale Kommunikation.
Kann man High Heels wirklich wieder lernen?
Ja.
Absolut.
In jedem Alter.
Aber nicht durch „Augen zu und durch“.
Sondern durch die richtigen Grundlagen:
1. Beweglichkeit
Ohne bewegliche Füße, Waden und Hüften ist elegantes Laufen unmöglich.
2. Haltung
Aufrichtung ist kein Zufall – sie ist trainierbar.
3. Lauftechnik
Nicht Catwalk.
Nicht Model-Posen.
Sondern sicher, elegant, alltagstauglich.
Mein Ansatz: High Heels neu denken – von innen nach außen
Als ausgebildete Fitness- und Faszientrainerin habe ich früh erkannt:
High Heels scheitern nicht an der Absatzhöhe.
Sondern an fehlender Vorbereitung des Körpers.
Deshalb beginnt mein High-Heels-Training nicht mit Laufen, sondern mit:
gezieltem Faszientraining
Mobilisation der Hüfte
Stabilität für Füße & Knie
bewusster Körperhaltung
Erst danach folgt die Lauftechnik.
Und genau hier liegt der Unterschied zu klassischen Model-Trainings:
Mein Fokus liegt nicht auf dem Laufsteg, sondern auf Freizeit, Business und Bühne.
Warum ich selbst noch einmal neu lernen musste
Ich dachte lange, ich könnte laufen.
Ich hatte Erfahrung – aber kein echtes Wissen.
Erst durch ein intensives Coaching bei einer amerikanischen Model-Trainerin wurde mir klar, warum mein Gang früher oft „irgendwie“ wirkte.
Und auch: Sportlich zu sein reicht nicht, um die nötige Beweglichkeit für High Heels zu erhalten.
Diese Erkenntnisse habe ich kombiniert mit meinem Wissen aus:
Faszientraining
funktioneller Bewegung
Körperhaltung
weiblicher Präsenz
Daraus entstand ein einzigartiges High-Heels-Konzept –
für starke Frauen, echte Wirkung und jede Lebenssituation.
Der schönste Nebeneffekt: Deine Ausstrahlung verändert sich überall
Das Faszinierende:
Nach dem Training laufen meine Kundinnen nicht nur besser auf High Heels.
Sie:
stehen aufrechter
bewegen sich bewusster
wirken souveräner
strahlen selbst in flachen Schuhen oder Sneakers mehr Eleganz aus
High Heels sind der Katalysator.
Aber die Veränderung geht tiefer.
Zeit, deine Schuhe wieder zum Leben zu erwecken
Wenn du das hier liest und innerlich nickst, ist das kein Zufall.
Vielleicht ist jetzt der Moment:
deine schönen Schuhe wieder aus dem Schrank zu holen
dich neu zu entdecken
deiner Ausstrahlung wieder Raum zu geben
High Heels sind kein „früher“.
Sie sind jetzt – inspirierend, selbstbewusst und kraftvoll.
It’s not about the shoes.
It’s about the woman who wears them.
>Mehr Infos findest du hier: High Heels Masterclass
Sag doch mal - warum trägst du keine High Heels? Sei ehrlich!
Ich sag dir ganz ehrlich: Als ich jung war, dachte ich dass ist nichts für mich und später (nach Corona) ich bin zu alt dafür. Alles Quatsch, sag ich dir! Liebi Grüess, deine Coco
FAQ - High Heels laufen
Sind High Heels ungesund für Frauen ab 35?
Nein. High Heels sind nicht per se ungesund. Entscheidend sind Beweglichkeit, Haltung und Lauftechnik. Mit gezieltem Training können High Heels auch ab 35 oder 40 sicher und beschwerdefrei getragen werden.
Warum kann ich plötzlich nicht mehr auf High Heels laufen?
Oft liegt es nicht am Alter, sondern daran, dass der Körper sich an flache Schuhe angepasst hat. Beweglichkeit in Füßen, Waden und Hüfte nimmt ab – das lässt sich jedoch gezielt wieder aufbauen.
Kann man das Laufen auf High Heels wirklich wieder lernen?
Ja, absolut. Mit dem richtigen Ansatz aus Mobilität, Stabilität und Technik ist elegantes und sicheres Laufen auf High Heels in jedem Alter möglich.
Welche Absatzhöhe ist für den Einstieg am besten?
Ideal sind mittelhohe Absätze mit guter Balance, nicht zu schmal und nicht zu hoch. Entscheidend ist weniger die Höhe als die Passform und Vorbereitung des Körpers.
Warum verändern High Heels meine Ausstrahlung?
High Heels fördern eine aufrechte Haltung, klare Körperspannung und bewusste Bewegung. Dadurch wirkst du präsenter, souveräner und strahlender – auch ohne ein Wort zu sagen.
Brauche ich spezielle Übungen für High Heels?
Ja. Besonders wichtig sind Faszientraining, Hüftmobilisation und Fußstabilität. Ohne diese Grundlagen fühlen sich High Heels oft unsicher oder unbequem an.
Wirken High Heels auch im Business seriös?
Ja – richtig getragen. Dezente High Heels können Souveränität, Führungsenergie und feminine Präsenz unterstreichen, ohne laut oder aufgesetzt zu wirken.


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